Unser Förderkonzept

Grundlage unserer Arbeit ist ein integratives Förderkonzept, welches unterschiedliche Methoden miteinander verbindet. Zu Beginn einer Förderung ist es wichtig den Menschen in Verbindung in seinem gesamten Lebensumfeld zu betrachten. Im Rahmen der psychosozialen Vernetzung aller Bezugspersonen werden Voraussetzungen erarbeitet um nächste Entwicklungsschritte positiv zu begleiten. 

 

Nach einer ausführlichen Anamnese werden mit den Klient/innen, den Bezugspersonen und jeweiligen Kostenträger individuelle Ziele vereinbart. Diese Ziele und das methodische Vorgehen wird in regelmäßigen Abständen evaluiert und ggf. neu vereinbart und den neuen Entwicklungsphasen angepasst. 

 

Im Rahmen der Förderung orientieren wir uns immer an den Stärken und Interessen unserer Klient/innen. So ist es möglich die Motivation unserer Klient/innen und deren Familien aufzubauen und zu erhalten um mit unserer Hilfe neue Wege gehen zu können. 

 

Um die vereinbarten Förderziele zu erreichen, nutzen wir unterschiedliche therapeutische und pädagogische Methoden, welche individuell für den/die jeweilige/n Klient/in angepasst werden. 

 

Wir bieten autismusspezifische, therapeutische Förderung in Einzel- und in Gruppensituationen an.

Dabei benutzen wir u. a. folgende Methoden:

  • Kommunikations- und Interaktionsförderung nach verschiedenen Ansätzen, z. B.
    • PECS (Picture Exchange Communication System)
    • AIT (Aufmerksamkeits-Interaktions-Training)
    • UK (Unterstütze Kommunikation)
    • FC (Facilitated Communication)
  • Lernen mithilfe ressourcenorientierter Modelle, z. B.
    • TEACCH (Treatment and Education of autistic and related Communication handicapped Children)
    • FL (Funktionales Lernen)
    • IL  (Intentionales Lernen) 
  • Förderung der Eigen- und Fremdwahrnehmung
  • Musik, Spiel- und Verhaltenstherapeutische Ansätze
  • Psychomotorische Praxis nach Aucouturier, Förderung der Wahrnehmungsverarbeitung
  • Systemische Therapie/Familientherapie
  • Fachberatung und Fortbildung