Bezüglich einer Diagnostik sollten Sie sich an einen Kinder- und Jugendpsychiater oder einen Erwachsenen-Psychiater wenden. Gerne sind wir Ihnen bei der Adressensuche behilflich. 

 

Für die Diagnose müssen Auffälligkeiten nach der internationalen Klassifikationen psychischer Störungen (ICD-10) in drei Bereichen vorhanden sein:

Qualitative Auffälligkeiten der gegenseitigen sozialen Interaktion

  • z. B. Besonderheiten in  Blickkontakt, Mimik und Gestik. Wenig Interesse an anderen Kindern oder ungeschickten Formeln der Kontaktaufnahme, fehlendes Verständnis für Abläufe innerhalb von Gruppe.

 

Qualitative Auffälligkeiten der Kommunikation

  • z. B. verspätete oder fehlende Sprachentwicklung oder Verlust von vorhandener Sprache, häufiges Wiederholen von Wörtern oder Sätzen

 

Begrenzte, repetitive und stereotype Verhaltensmuster, Interessen und Aktivitäten

  • z. B. Drehen an Rädern von Spielzeugautos, Aufreihen von Gegenständen, auffällige Hand- oder Körperbewegungen, Angst vor Neuem, Unsicherheit bei Veränderungen, ausgeprägte Spezialinteressen.